dinsdag 5 december 2023

Rabbiner Dr. Salomon BREUER Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt Wajéschew

 


Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                (1850 - 1926)

 

וישב

Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt WAJÉSCHEW (Auszug)

 Meine Brüder und Schwester! Wir feiern in diesen Tagen das heitere Chanukofest[1][1]. Das Chanukolicht erzählt von den מפעלות אלקים, von den wundervollen Gottestaten, die in jenen Makkabäerzeiten sich vollzogen, von dem Sieg des Lichts über die Finsternis und der Wiederweihe des geschändeten Gottesheiligtums es erzählt aber auch נורא עלילה על בני אדם von den leidvollen, schweren Phasen, unter denen der Gottessieg heranreifte: denn in jenem furchtbaren Kampf, den griechischen Verfolgung gegen den Bestand der Thora entfesselt hatte, schwand die Kraft und die Standhaftigkeit aus vielen Herzen, die den Verlockungen griechischer Unsitte erlagen oder nicht den Mut aufbrachten, den Tod ins Auge zu schauen bis jener kleine Kreis sich erhob, denen Mathisjahus Heldengeist die Kraft einhauchte, inmitten aller Trostlosigkeit und Leidensnot, in festem Vertrauen auf die Siegeskraft, die Gottes Menora verleiht, Gott die שירה ihres Lebens anzustimmen. Und der שירה ihres Lebens danken wir die Chanuko unseres Heiligtums!

Meine Brüder und Schwestern! Auch wir leben in einer Zeit[2][2]) in der נורא עלילה על בני אדם die Stadien der in der Entwicklung begriffenen Gotteshandlungen in furchtbarer Schwere auf der Menschheit lasten. המו גוים תמוג ארץ  מטו ממלכות -Völker toben, Reiche wanken die Erde ist in Auflösung (Ps. 46,7). Doch wir wollen nicht verzagen, nicht den Mut sinken lassen לכו וראו מפעלות אלקים. Hinweg von der Gegenwart wollen wir der Zukunft entgegenharren, in der מפעלות אלקים als הנה טוב מאד sich erweisen werden.

Fragen aber wollen wir uns: Was haben wir Juden in dieser sturmbewegten Zeit zu tun, was zu unterlassen?

Vor allem wollen wir auf die Prophetenmahnung (Jes.26,20) hören: - עד יעבור זעם  לך עמי בא בחדריך. In stiller, bescheidener Zurückgezogenheit wollen wir den Sturm vorbeibrausen lassen und nicht durch eine wie immer geartete Beteiligung unseren Feinden früher oder später den Vorwand zu gesteigerter Gehässigkeit liefern. In treuer Wahrung patriotischen Pflichten wollen wir in ruhiger Gefasstheit die Zeit abwarten, עד יעבור זעם da der Zornessturm sich gelegt haben wird.

Doch eins wollen wir in unserer sturmbewegten Zeit lernen: lernen – umzulernen! Wenn ein großer Teil der Völker sich anschickt umzulernen, entschlossen ist, der Macht der Ideen sich rückhaltlos zu unterordnen, von einem Ausgleich und schwächlichen Kompromissen nichts mehr wissen will – so wollen wir in unserem Leben das gleiche tun. Die Macht unserer Ideen aber ist einzig und allein der אמת, unter dem wir die Forderungen unserer gottgeoffenbarten תורה verstehen: ה' עוז לעמו יתן eine Macht hat Gott seinem Volke verliehen אין עוד אלא תורה – das ist die Macht der Thora, ה' יברך את עמו בשלום sie allein bringt den Frieden und die von Menschen ersehnte Freiheit חרות על הלוחות ( א"ת חרות אלא חרות ) denn wahrhafte Freiheit blüht nur auf den Tafeln des Gottesgesetzes! Dieser Macht der Thora-Idee wollen wir uns rückhaltlos unterwerfen, jedes Kompromiss, jede künstliche Vereinigung und widernatürliche vermittelnde Brücke zwischen Ja und Nein, zwischen אמת und שקר ablehnen. Lernen wir um, verlassen wir solche Brücken, sie stürzen früher oder später kläglich zusammen. –

Und nun noch eines. Das Ziel der mizrischen Erlösung war die Besitznahme des gelobten heiligen Landes, das Gott unseren Vätern und deren Nachkommen für alle Zeiten zugeschworen, solange sie der Macht der Thora-Idee sich rückhaltlos unterordnen. Was in unseren Tagen aus dem Heiligen Lande werden soll, wissen wir nicht, können wir nicht wissen. So viel steht fest: Solange nicht der persönliche Messias uns im Namen Gottes das Heilige Land zuerteilt, solange haben wir den Schwur, den unseren Väter beim Verlassen des heiligen Landes geleistet, gewissenhaft zu halten.

In hingebungsvoller Treue wollen wir unsere bürgerlichen Pflichten nachkommen in dem Landen das uns mit Weib und Kind Aufenthalt gewährt und uns die Möglichkeit der Erfüllung unserer Thora-Pflichten zusichert. Sollte aber der eine oder der andere aus reinen, lauteren Absichten den Aufenthalt im Auslande sich erwählen, so müsste dieses Ausland nunmehr das Heilige Land sein. Mehr als je dürfte es in unserer Zeit auf Grund der bestehenden Verhältnisse heilige Pflicht sein, das Heilige Land mit recht vielen aufrichtigen treuen Jehudim zu besiedeln, damit es nicht ח"ו zum Tummelplatz Gott und Thora höhnender, zügelloser Willkür werden von der jenes Prophetenwort gilt ותבאו ותטמאו את ארצי ונחלתי שמתם לתועבה. –

לכו וראו מפעלות אלקים ruft uns das Chanukofest, ruft uns unsere Gegenwart zu: Gleich den Vätern stehen wir am Meere. – Auf Gottes Beistand vertrauen wir, wie den Vätern so wird auch uns Gott den Weg durchs Meer bahnen, שם נשמחה בו und uns mit der Thora im Arme die Freude am Leben gewähren. –

In diesem Geiste möget ihr, meine Söhne, als בהי מצוה heranwachsen. Beim Scheine der Chanukolichter gelobet, ב"מ zu sein, ב"מ zu bleiben. In allen Versuchungen und Prüfungen haltet unerschütterlich treu und fest zu Gott uns seinem Gesetz, und bekennet in allem, was Gott euch gewährt und versagt הנה טוב מאד.

An der Macht der Thora-Idee möget ihr, wollen wir alle immer erstarken, damit uns Gott endlich die Segnungen eines dauernden Friedens gewähre ה' עוז לעמו יתן ה' יברך את עמו בשלום.

Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 76 - 85



[1][1] In jenem Jahr – die Schriftleitung

[2][2] Diese Predigt wurde am שבת חנוכה תוע"ט לפ"ק gehalten.


Palestine belongs to its indigenous inhabitants, not Zionist occupiers: Rabbi Dovid FELDMAN, Neturei Karta International


 
Palestine belongs to its indigenous inhabitants, not Zionist occupiers: Rabbi

Saturday, 02 December 2023 11:43 AM  [ Last Update: Saturday, 02 December 2023 11:43 AM ]

 By Press TV Staff Writer

A New York-based Jewish activist says the peace that existed in Palestine before Zionists occupied it can only be restored if the international community dismantles the regime and hands over the control of the occupied lands to its indigenous inhabitants.

In an interview with the Press TV website, Rabbi Dovid Feldman, a spokesman for Neturei Karta International, an international organization of anti-Zionist Jews, said the Israeli killing machine must be stopped by the international community.

"The international community should work toward a peaceful and total dismantlement of the Zionist state, to return control of the land to its indigenous inhabitants and restore all their rights,” he said.

“Only then can we expect a restoration to the historic peace that existed prior to Zionism.”

The prominent activist hastened to add that it is time for world leaders to stop the Zionist regime’s “genocidal crimes” in the besieged Gaza Strip, which have intensified since October 7.

More than 15,000 Palestinians, most of them children and women, have been killed in the past seven weeks in the coastal territory amid the Israeli regime’s indiscriminate aerial and ground aggression.

The four-day temporary truce, which was extended twice, was again broken by the Israeli regime on Friday, drawing widespread condemnation across the world, including from Jews in the West.

"Knowing that the Zionists do not respect international law, the world needs to take the necessary steps to bring an end to more than 75 years of suffering in Palestine," Rabbi Feldman stressed.  

Israeli attacks in Gaza ‘war crimes tantamount to genocide’: Jewish activist

Israeli regime’s relentless attacks on civilians in the besieged Gaza Strip are “war crimes tantamount to genocide”, a Canadian Jewish activist tells Press TV.

He said the solution for the long-running crisis requires identifying the "root cause of the problem" which is "to recognize that Palestine has been occupied by Zionists through crimes and by lying to the world."

The regime has brought "only pain and suffering" to the Palestinians since occupying their lands, the outspoken activist emphasized, adding that “to end the constant cycle of bloodshed and tragedies, Palestine must be returned to the Palestinians and the Zionist movement must cease."  

He was referring to the controversial 1917 Balfour Declaration, the brainchild of Western regimes, which promised Jews a homeland in Palestine without consulting the indigenous population.

Considered a colonial project, the declaration violated the rights and aspirations of the native Palestinians, who resisted the Zionist invasion and forcible occupation of their land.

In 1948, Zionist paramilitaries carried out a brutal ethnic cleansing that came to be known as Nakba or catastrophe. They destroyed more than 500 Palestinian villages, towns and cities, killed about 15,000 Palestinians, and expelled about 750,000 Palestinians from their homes.

Explainer: Israel’s 2023 Gaza genocide has roots in 1917 Balfour Declaration

In 1917, then-British foreign secretary Arthur Balfour addressed a letter to Lionel Walter Rothschild, a figurehead of the British Zionist community, on the establishment of a “Jewish land” in Palestine.

Zionists captured 78 percent of historic Palestine, leaving the Palestinians with only 22 percent, which is now occupied and besieged by the West-backed regime.

The new wave of attacks on Gaza, where almost 2.3 million Palestinians live, has been designed to force Palestinians out, which many Palestinian activists have described as the precursor to the "second Nakba." 

"The concern is big, comments by Zionist officials indicate so and are suspicious," Feldman said. 

The regime lacks "morals" and will "do anything, including sacrificing the lives of the Palestinian people and Jewish lives for the evil of Zionism to achieve their goal of having their state," he noted.

The New York-based Rabbi did not rule out the possibility of Israeli intention to clear Gaza, stressing, "Everything is possible when you're dealing with evil."

Original:

 

https://www.presstv.ir/Detail/2023/12/02/715663/palestine-belongs-indigenous-inhabitants-not-zionist-occupiers

zondag 3 december 2023

21 Kislev - Who Saved the Satmar Rebbe?

21 Kislev - Who Saved the Satmar Rebbe?

This Sunday night, December 3, the Satmar Hasidic community, one of the largest Hasidic communities in the world, will be celebrating the 72st anniversary of the rescue of their founder, Rabbi Joel Teitelbaum, from the clutches of the Nazis.

Read More:

https://www.truetorahjews.org/21-kislev-who-saved-satmar-rebbe

 

Yakov M. RABKIN Israel in Crisis: A Threat from Within

Israel in Crisis: A Threat from Within  28.07.26 - Yakov M. Rabkin  This post is also available in: French If the state sends people,...