vrijdag 24 januari 2025

„Unter seinem Banner“ Rabbiner Dr. Raphael BREUER

 


„Unter seinem Banner – Ein Beitrag  zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael Hirschs“

von Dr. Raphael Breuer

 

Frankfurt a.M.  Druck und Verlag von  Gebrüder Knauer 1908

 

INHALT

 

Vorwort

30 „Epigonenbriefe“ S. 1-197

Denkmalspenden

Lehrjahre (Hamburg, Mannheim, Bonn).

R. Mendel Frankfurters Tischrede bei der ברית מילה-Feier seines Enkels

Samson S. 213/ Brav und fleißig S. 213/ Der Wunderrabbi von Hamburg S. 214

Wanderjahre (Oldenburg, Emden, Nikolsburg)

Ein Kampf ums Recht S. 221/ Das Zeugnis eines Unparteiischen S. 249

Meisterjahre (Frankfurt a.M.)

Eine unbequeme Frage S. 251/ Rom und Jerusalem S. 253/  Concept der Schillerrede und des Programms zur Schillerfeier S. 258/ Als Anwalt einer Kutscherstochter S. 260/ Reminiscenzen aus der Schützenstraße S .262                

 

 

              

 

dinsdag 21 januari 2025

In seinen Spuren ..., eine Sammlung im Geiste S. R. Hirschs geschriebener Arbeiten Rabbiner FISCHER, Sarospatak

 


„  In seinen Spuren ..., eine Sammlung im Geiste S. R. Hirschs geschriebener Arbeiten /

1 : Beiträge zur geschichtlichen Würdigung S. R. Hirschs s. A.“

Von Rabbiner FISCHER Efraim Philipp (Fülopp) in Sarospatak, Ungarn

Satoraljaujhely : Zemplén, 1922

 

Downloaden:

 Freimann-Sammlung / Beiträge zur geschichtlichen Würdigung S. R. Hirschs S. A.

 

Seite 11 Luzzatto (*) / Seite 27 ff. Zum 27-ten Teweth /

  (*) Samuel David Luzzatto (ShaDaL) 1800-1865

https://www.jewishencyclopedia.com/articles/10203-luzzatto-luzzatti

dinsdag 14 januari 2025

Rabbiner Dr. Salomon BREUER Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt Schmauss


 Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                  (1850-1926)

 

שמות

 

Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Schmauss (Auszug)

 

…Uns brüderlich zu einen, ist somit das hehre Ziel unseres Golus. Nicht jedoch ist es mit der äußerlichen Sammlung getan, auch nicht mit dem ihr allein dienenden Geist der Liebe und der Brüderlichkeit. In brüderlicher Eintracht müssen wir uns um unseren göttlichen Hirten sammeln, um uns seiner alleinigen Führung in rückhaltlosem Vertrauen hinzugeben.

הקבצו ושמעו ruft die mahnende Stimme unseres sterbenden Ahns – ein heiliges Vermächtnis, von dessen Verwirklichung allein unsere Zukunft bedingt ist. Kein הקבתו ohne ושמעו! Erst durch שמעו, durch das uns allen gemeinsame geistige Lebensgut, dessen Aufnahme unser ganzes Sehnen zu gelten hat, erhält das הקבצו seinen wahren Sinn und die Gewähr seiner Dauer: ואנחנו עם מרעיתו וצאן ידו היום אם בקולו תשמעו wenn wir um unseren göttlichen Hirten uns einen, in ungeteiltem Vertrauen seiner Führung uns hingeben, kann mit jedem Tag die Stunde unserer Erlösung schlagen: „Heute noch, wenn wir Gottes Stimme gehorchen!“

 והאמת והשלום אהבו Ohne אמת gibt es keinenשלום , keinen wahrhaften שלום! Der אמת, die unteilbare, alle Erscheinungen des göttlichen Lebens beherrschende Wahrheit der תורה, hat uns höchstes, heiligstes Gut zu sein: אמת קנה ואל תמכור spricht der weise König (Mischle 23): den אמת kaufe,– aber verkaufe ihn nicht! Kaufen sollen und müssen wir den אמת, selbst wenn wir um seinen Preis den teuren שלום hingeben müssen, denn der אמת kann nie zu teuer erkauft werden! Verkaufen aber dürfen wir ihn nie, nie und nimmer, selbst wenn wir uns dafür den vermeintlichen Frieden erwerben könnten! –  –  

Je mehr wir aber den אמת in unserer Mitte pflegen wollen, ist er ja das granitene Fundament, auf dem unsere קהלה sich erhebt, dessen Wahrung und rücksichtslose Vertretung allein ihre Berechtigung ausmacht und ihre Zukunft verbürgt, desto aufrichtiger lasst uns den Geist der Zwietracht und des Hasses, der קנאה und שנאה aus unserer Mitte bannen –

Blühende Gemeinden sind an diesem Geist der קנאה und שנאה schon zugrunde gegangen. E kann daher nicht entschieden genug bekämpft und verurteilt werden. Ist denn unser Gemeindeleben so fest gefügt und so sicher gestellt, daß wir den Feind nicht zu fürchten haben, der solche Erscheinungen der Zersetzung mit Schadenfreude registrieren wird, weil er in ihnen die sicheren Anzeichen der drohenden Auflösung erblickt? Lasst uns bannen den Geist der Zwietracht und des Hasses aus unserer Mitte, vereint und geeint lasset uns der Verwirklichung unserer heiligen Lebensideale unsere Kraft weihen.

Jüdische Frauen, jüdische Mütter waren uns noch zu allen Zeiten Vorbilder dieses Geistes des wahren Friedens, Vorbilder der jüdischen Pflichttreue. Jüdische Frauen waren es, deren Namen unsere heutige Sidra verewigt, die mit מסירת הנפש ihrem Volke gedient, jüdische Frauen haben unsere Gëula einst angebahnt, jüdische Frauen, geweckt und genährt vom Geiste unserer Mutter Rahel, mögen beispielgebend ihren Kindern vorangehen, daß sie unserem armen, zerrissenen Volke den heißersehnten Weg zur Gëula weisen – ושבו בנים לגבולם.

 Rabbiner Dr. Salomon BREUER Belehrung und Mahnung Zweiter Teil EXODUS J. Kauffmann Verlag / Frankfurt a.M. 1931 S. 6-7

maandag 13 januari 2025

„Bibel und Talmudschatz“


Freundlicher Leser !

Bevor wir das erste Buch des göttlichen Schriftwortes aus der Hand legen, wollen wir noch einmal den heiligen Inhalt desselben überblicken.

Es beginnt, wie wir wissen, mit der Schöpfungsgeschichte, mit dem göttlichen Worte : Es werde !

Viele Geschlechter, erzählt es uns ferner, sind seit jenem Augenblicke entstanden und wieder von der Erde verschwunden. Das fromme Leben der Patriarchen, wie sie für die Verbreitung wahrer Gotteserkenntnis gewirkt und gestrebt, wird uns darin geschildert.

Es schließt mit dem Hinüberschlummern Josefs , der nach so vielen Wechselfällen von Leiden und von Freuden als Herrscher  Egyptens zu Grabe ging.

Möge du, junger Leser, aus diesem ewigen Wechsel die große Lehre mit ins Leben nehmen, dass alle irdische Größe eitel, hinfällig und vergänglich, keinen Selbstzweck hat, sondern nur Mittel zur Erfüllung eines höheren Zweckes ist, mögest du bei jedem Schritte, bei allen dein Unternehmungen die Worte des weisen Königs vor Augen halten und beherzigen :

„Fürchte Gott, halte seine Gebote, denn das ist des Menschen Ziel und wahre Bestimmung.“

„Bibel und Talmudschatz“ J.H. Kohn Hamburg 5691 – 1931 (13. Auflage ) S. 155-156

Samson Raphael HIRSCH „Jahreswende“

  https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/1909927